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GILDEMEISTER schreibt 2009 schwarze Zahlen 11.02.2010
aktiencheck.de
Bielefeld (aktiencheck.de AG) - Der Werkzeugmaschinenhersteller GILDEMEISTER AG (ISIN DE0005878003 / WKN 587800) konnte im abgelaufenen Fiskaljahr trotz schwieriger Rahmenbedingungen einen Gewinn einfahren, sieht für das laufende Geschäftsjahr allerdings noch keine nachhaltige Erholung.
Wie aus einer am Donnerstag veröffentlichten Pressemitteilung des im MDAX notierten Konzerns hervorgeht, lag der Umsatz im Gesamtjahr mit 1,18 Mrd. Euro um 38 Prozent unter dem Vorjahresniveau von 1,90 Mrd. Euro. Beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) wurde ein Rückgang auf 32,4 Mio. Euro ausgewiesen, nach 158,2 Mio. Euro im Vorjahr. Der Jahresüberschuss verringerte sich auf 4,7 Mio. Euro, nach 81,1 Mio. Euro im Vorjahr.
Nach Aussage des Konzerns war 2009 bedingt durch die Wirtschaftskrise eines der schwierigsten Jahre der Unternehmensgeschichte. Besonders deutlich war der konjunkturelle Abschwung im Bereich Werkzeugmaschinen zu spüren, was sich in einem kräftigen Rückgang im Segmentumsatz (-36 Prozent) niedergeschlagen hatte. Der Bereich "Services" verbuchte einen Umsatzrückgang von 41 Prozent. Auch beim Auftragseingang wurde 2009 ein Minus von 39 Prozent auf 1,15 Mrd. Euro ausgewiesen.
Auch für 2010 erwartet GILDEMEISTER einen schwierigen Verlauf, wobei man erst ab 2011 von einer Erholung ausgeht.
Insgesamt starte man 2010 dennoch mit verhaltenem Optimismus: Demnach rechne man für das erste Quartal beim Auftragseingang mit einem Zuwachs im Vergleich zum Vorjahresquartal (236,8 Mio. Euro), während man beim Umsatz von einem deutlichen Rückgang ausgeht. Außerdem werde für das erste Quartal 2010 ein negatives Vorsteuerergebnis erwartet.
Die Aktie von GILDEMEISTER notiert aktuell mit einem Minus von 0,48 Prozent bei 10,35 Euro. (11.02.2010/ac/n/d)
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